Intimpflege: 7 Fakten, die jede Frau wissen sollte

2022-12-07 17:37:54 By : Ms. Lemon Chen

Bei der Pflegeroutine im Intimbereich gibt es einige wichtige Punkte zu beachten. Wir verraten Ihnen, worauf es bei einer optimalen Intimpflege ankommt

Intimpflege ist sehr wichtig und einiges sollten Sie unbedingt beachten

Es geht unter die Gürtellinie, und das ist nicht negativ gemeint. Der Intimbereich möchte genauso gepflegt werden wie der Rest unseres Körpers. Dafür gibt es allerlei Tipps und Tricks. Und weil Begriffe wie Scheide und Schamlippen der Vergangenheit angehören, noch eine kleine Begriffserklärung: Der äußere Intimbereich nennt sich Vulva, die Scheide selbst wird als Vagina bezeichnet.

Die Vagina ist ein kleines Reinigungswunder und reinigt sich eigentlich von selbst. Daher kommt auch der häufig auftretende Weißfluss. Lediglich die äußeren und inneren Vulvalippen sollten jeden Tag einmal mit Wasser gereinigt werden. Wenn Sie viel Sport treiben oder im Sommer viel schwitzen, auch zweimal. Aber bitte nicht übertreiben. 

Vorsicht, es wird mathematisch. Unsere Vaginalflora hat einen bestimmten pH-Wert. Der liegt meist in einem leicht sauren Bereich zwischen 3,8 und 4,4. Herkömmliche Seifen oder Duschgele haben einen pH-Wert von über 5 und können den der Vagina erhöhen. Der pH-Wert in der Vagina sollte allerdings im natürlichen pH-Bereich bleiben, um so eine optimale Umgebung für die natürliche Vaginalflora zu bieten. Also ist Vorsicht geboten. Wenn Sie allerdings das Gefühl haben, Ihre Vulva braucht ein wenig mehr Reinigung, unbedingt auf ein sanftes Produkt achten. Das kann helfen, Hautirritationen und Infektionen des Intimbereichs vorzubeugen.

Geht es Vagina und Vulva gut, lebt es sich viel leichter 

Ja, es gibt eine richtige Technik. Um zu verhindern, dass schädliche Bakterien aus dem After in die Vagina wandern, sollte immer von vorne nach hinten abgewischt werden. Nach großem Stuhlgang so oder so, aber auch nach dem Wasserlassen. Der Grund: Fäkalkeime sitzen oft auf dem Damm und wandern sonst in die Vulva und Vagina. 

Gerade auf die richtige Reinigung kommt es an

Egal, ob man untenrum glatt trägt, leicht oder viel behaart ist, wer zwischen den Beinen mit Klingen hantiert, sollte unbedingt auf den Zustand des Rasierers achten. Stumpfe und rostige Klingen können zu Verletzungen führen und Infektionen fördern. Rasiergel, Schaum oder eine pflegende Intimcreme schützen und beruhigen die juckende, gereizte und trockene Haut im Intimbereich.

Für einen Scheidenpilz muss man sich überhaupt nicht schämen. Zwischen 70 und 75 Prozent der Frauen haben mindestens einmal in ihrem Leben ein unangenehmes Gefühl zwischen den Beinen. Anzeichen sind eine gerötete Vulva, Schmerzen beim Wasserlassen oder Geschlechtsverkehr und ein geruchloser, weiß-gelblicher und krümeliger Ausfluss. Die Liste der Ursachen ist lang, was die Häufigkeit entsprechend begünstigt. Einnahme von Antibiotika, hormonelle Schwankungen, psychischer Stress, falsche Intimhygiene und zu enge Kleidung können dafür sorgen, dass sich ein Hefepilz in der Vaginalflora ansiedelt. Ein Scheidenpilz lässt sich mit frei verkäuflichen Produkten in den Griff bekommen. Halten die Beschwerden an, sollten Sie unbedingt einen Gynäkologen oder eine Gynäkologin aufsuchen.

Infektionen im Intimbereich schränken das Wohlbefinden stark ein – umso schöner, dass sie sich so leicht behandeln lassen

Neben der Pilzinfektion kommt es auch häufig zu einem bakteriellen Ungleichgewicht in der Vagina, der bakteriellen Vaginose. Anzeichen dafür ist ein dünnflüssiger oder cremiger Ausfluss, der fischartig riecht. Daneben treten Beschwerden wie Juckreiz, Brennen und Rötungen. Nicht jede Scheideninfektion muss mit Medikamenten behandelt werden. Es gibt sanfte Alternativen. Damit sich das natürliche Gleichgewicht wieder regenerieren kann, können Produkte wie Multi-Gyn ActiGel helfen. Der enthaltene pflanzliche Wirkkomplex 2QR aus dem Blattextrakt der Aloe barbadensis bekämpft die Infektion wirksam und sanft. Bleiben die Symptome nach einer eigenen Behandlung länger als fünf Tage bestehen, sollte ein Termin bei einem Gynäkologen oder einer Gynäkologin ausgemacht werden. Zur Behandlung werden dann oft Antibiotika verwendet, die zwar die schädlichen Bakterien, aber auch die guten Bakterien der Vaginalflora abtöten. Dadurch kann wiederum eine Pilzinfektion entstehen. Sie merken schon, eine Vagina ist schnell beleidigt, wenn ihre natürliche Balance gestört wird. Genau hier setzt Multi-Gyn mit einer großen Auswahl an Intimpflege-Produkten an. Die milde Waschlotion, eine beruhigende Creme gegen Juckreiz und noch viele weitere Produkte von Multi-Gyn finden Sie hier.

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Auch wenn riesige Baumwollschlüpfer nicht gerade sexy sind, synthetische Stoffe fördern leider das Schwitzen und nehmen Feuchtigkeit nicht gut auf. Ein Slip aus Polyester kann also Infektionen im Intimbereich fördern, vor allem, wenn Sie sowieso zu Pilzinfektionen neigen. Außerdem lässt sich Unterwäsche aus synthetischen Fasern oft nur bei 40 Grad waschen. Baumwollunterwäsche ist atmungsaktiver und lässt sich bei höheren Temperaturen reinigen.

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